Modelleisenbahn

Privatanlagen-Wettbewerb: West Bend Grain (Spur N)

Heiko Wendler: West Bend Grain (Spur N)

Die Wettbewerbsanlage „West Bend Grain“ im Maßstab 1:160 zeigt eine kleine Getreidesilo-Verladeanlage im Nordosten der USA Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Sie wurde ohne konkretes Vorbild als „Inglenook“-Rangierpuzzle-Spiel für Arbeitspausen konzipiert und in einem beleuchteten Schaukasten mit Bühnenbild, angesetztem Fiddleyard und Präsentationsraum hinter dem Scenic Divider umgesetzt. Die Anlagen-Dimensionen (100 x 28 x 36 cm) sind durch Büroschrank-Innenmaße limitiert. Dessen Schiebetüren schützen die Anlage mit seltenem, frühwinterlichem Thema bei Spielpausen vor Licht und Staub. Bei Ausstellungen wird eine kleine Kassette rechts angesetzt, um die Hauptstrecke der normalspurigen Nebenbahn (Aufstellgleis) im Vordergrund zu verlängern bzw. Rollmaterial austauschen zu können. Die über eine kleine Brücke führende Hauptstrecke der Short-Line dient als Ausgangspunkt für das Rangierspiel. Eine Zuglok fährt mit einer kurzen Wagengarnitur ein, kuppelt ab und stellt mit möglichst wenigen Rangierfahrten über zwei Weichen (eine davon als platzsparende Segmentweiche ausgeführt) einen neuen Zug in einer zufällig bestimmten Reihenfolge für die Weiterfahrt zusammen. Dabei sind auch Waggons gem. auf den zwei Nebengleisen der Verladeanlage zu bewegen und ggf. auszutauschen. Abwechslung bietet dabei gelegentlich eine zweite Lokomotive. Gestellt und gekuppelt wird manuell. Die sehr leichte Anlage kann analog und digital betrieben werden. Für den Analogbetrieb sind Gleisabschnitte abschaltbar.